Ich bin Wähler!

Unsere Zukunft lebenswert machen, dass ist mein Anspruch. Und das fängt für mich im Kleinen an. Bei mir selbst. Ich möchte dass mein Kind friedvoll aufwächst, dass es auch in zwanzig Jahren noch im Meer baden kann und den eigenen Kindern unsere wunderschöne Welt, die Natur und auch Städte zeigen kann. Flora & Fauna. Ohne Atemmaske oder andere, wirklich gewordene Sci-fi-Szenarien. Ich wünsche uns unbegrenzten Zugang zu Bildung und Wissen. Für alle. Mit allen Möglichkeiten. Ich wünsche unseren Kindern ein Schulsystem, dass Fächerübergreifend lehrt. Eines, dass keine Grenzen schafft, sondern die Möglichkeit, immer wieder über die eigene Grenze hinauszuwachsen.

Muttertät. Der Prozess des Mutterwerdens

Sie gräbt den Kopf tief in das Kissen, damit ihre Kinder nicht das Schluchzen hören, welches mit jedem Atemzug aus ihrer Kehle emporsteigt. Die Haare kleben ihr strähnig im Gesicht, Tränen und Rotz vermischen sich und sie fühlt sich noch schmutziger, noch kraftloser und noch weniger fähig, das richtige zu tun. “Du bist Mutter. Du musst.“, hämmert es in ihrem Kopf. Eine Endlosschleife von Gedanken. Unzuträgliche, schwere Gedanken. Muttertät beschreibt den Prozess des Mutterwerdens. Von Hormonschwankungen und Gefühlsausbrüchen. Von der Unsicherheit, genug zu sein und als Mutter das richtige zu tun.

Wenn der Tag auf falschem Fuß erwacht. #Mimimi

Ein Kurzbeitrag von Mandy Kämpf Wer kennt diese Tage, die dir schon morgens zu flüstern, dass sie keine guten werden? Heute ist so einer. Mein Kind will nicht aufstehen. Mein Mann irgendwie auch nicht. Und ich stehe halbfertig da, schwankend zwischen Verzweiflung und Wut. Wie immer drückt die Zeit. Aber scheinbar nur bei mir. Irgendwann„Wenn der Tag auf falschem Fuß erwacht. #Mimimi“ weiterlesen

Bücherliebe oder #ohneunsiststille

Was wäre eine Welt ohne Bücher? Wohin in Gedanken fliehen, wenn der Alltag manchmal einfach grauer Alltag ist? Woher mehr und mehr Wissen erwerben, von wem lernen, wenn kein Lehrender in der Nähe? Bücher sind so viel mehr als beschriebene Blätter zwischen zwei Pappdeckeln – oder tanzende Buchstaben auf digitalen Lesegeräten. Bücher sind Leben, sind der Farbklecks der Fantasie kurz vor dem Einschlafen. Bücher bergen Schätze voller Wissen und Geschichten von Mut und Liebe. Bücher sind eine der wertvollsten Dinge, die ein Mensch besitzen kann. Und diese Achtung, diese Liebe gebe ich ganz herzenswarm an meine Tochter weiter. Ich habe ihr schon Geschichten vorgelesen und bin mit ihr in die Tintenherz-Trilogie abgetaucht, als erste, zarte Tritte meine Bauchdecke wölbten…

JETZT: will ich leben!

Ich will nicht perfekt sein. Ich will leben.

Bist du noch da? Liest du noch mit? Überlegst du gerade, ob ich es tatsächlich geschafft habe, aus dem Hamsterrad auszusteigen? Ich will ehrlich sein. Mir bleibt noch ganz oft die Luft weg, vor lauter Strampelei. Vor lauter Dies und Das und Jenes. Doch fast genauso oft, hole ich ganz tief Luft und versuche, mich zurückzuholen. Ins Hier. In das Jetzt. Ich muss nicht alles schaffen. Ich muss nicht jeden Punkt auf meiner To-Do-Liste abhaken. Ich bin ein Mensch. Ich bin nicht perfekt. Denn schlussendlich ist es das, was uns Lebenszeit und Ruhe nimmt. Das Streben nach dem Perfekt sein. Dem immer besser sein. Stop!

Ich halte an. Ich setze mich in Gedanken wieder auf die Wiese zu meiner Tochter und beobachte staunend, was alles zwischen Gänseblümchen und Grashalmen krabbelt. Ich finde neue Geschichten und erzähle diese.

Probleme vs. Lösungen

#gedankenkaffee von Mandy In den letzten Tagen habe ich oft von all den Dingen gehört, die nicht funktionieren. Die nicht gut sind. Wie, habe ich dann gefragt, müsste es sein, damit du dich wohl fühlst? Damit es besser wird. Ich habe mein Gegenüber gefragt und ich habe mich gefragt. Oder klagen wir zu oft auf„Probleme vs. Lösungen“ weiterlesen

Du bist mit Abstand am schönsten.

Was ich damit meine? Nun, manchmal tut uns ein bisschen Abstand einfach gut. Ob, um ein Problem differenzierter zu betrachten, dass eigene Handeln zu hinterfragen oder auch zum Schutz. Mit letzterem tun sich viele gerade schwer. Der Abstand zu anderen gelingt uns immer schlechter. Wir wollen berühren, anfassen, spüren. Wir sehnen uns nach Nähe und den Kontakt zu den Menschen, die uns nahestehen. Oder uns näherkommen könnten.

Der Aluhut steht uns nicht gut.

Es ist die Bäckersfrau, die selbst durch einen Mund-Nasen-Schutz noch lächelt und der Friseur um die Ecke, der mit seinen Wunderhänden und dem neuen Haarschnitt kurz den momentanen Alltag vergessen lässt. Es ist die Postfrau, die noch immer den Hund mit Leckerli locken möchte, obwohl er sie seit Jahren klischeebehaftet anbellt. Es ist die Oma ganz unten im Erdgeschoss, die nicht müde wird uns jeden Morgen einen schönen Tag zu wünschen. Mit weit geöffneten Fensterläden und einem herzlichen Lachen. Ich bin dafür die Herzen weiter zu öffnen, denn diese Welt wird nicht durch Häme, Spott oder Gewalt eine bessere, sondern durch Liebe und Herzlichkeit. Durch Verständnis und Solidarität