Muttertät. Der Prozess des Mutterwerdens

Sie gräbt den Kopf tief in das Kissen, damit ihre Kinder nicht das Schluchzen hören, welches mit jedem Atemzug aus ihrer Kehle emporsteigt. Die Haare kleben ihr strähnig im Gesicht, Tränen und Rotz vermischen sich und sie fühlt sich noch schmutziger, noch kraftloser und noch weniger fähig, das richtige zu tun. “Du bist Mutter. Du musst.“, hämmert es in ihrem Kopf. Eine Endlosschleife von Gedanken. Unzuträgliche, schwere Gedanken. Muttertät beschreibt den Prozess des Mutterwerdens. Von Hormonschwankungen und Gefühlsausbrüchen. Von der Unsicherheit, genug zu sein und als Mutter das richtige zu tun.

JETZT: will ich leben!

Ich will nicht perfekt sein. Ich will leben.

Bist du noch da? Liest du noch mit? Überlegst du gerade, ob ich es tatsächlich geschafft habe, aus dem Hamsterrad auszusteigen? Ich will ehrlich sein. Mir bleibt noch ganz oft die Luft weg, vor lauter Strampelei. Vor lauter Dies und Das und Jenes. Doch fast genauso oft, hole ich ganz tief Luft und versuche, mich zurückzuholen. Ins Hier. In das Jetzt. Ich muss nicht alles schaffen. Ich muss nicht jeden Punkt auf meiner To-Do-Liste abhaken. Ich bin ein Mensch. Ich bin nicht perfekt. Denn schlussendlich ist es das, was uns Lebenszeit und Ruhe nimmt. Das Streben nach dem Perfekt sein. Dem immer besser sein. Stop!

Ich halte an. Ich setze mich in Gedanken wieder auf die Wiese zu meiner Tochter und beobachte staunend, was alles zwischen Gänseblümchen und Grashalmen krabbelt. Ich finde neue Geschichten und erzähle diese.

Probleme vs. Lösungen

#gedankenkaffee von Mandy In den letzten Tagen habe ich oft von all den Dingen gehört, die nicht funktionieren. Die nicht gut sind. Wie, habe ich dann gefragt, müsste es sein, damit du dich wohl fühlst? Damit es besser wird. Ich habe mein Gegenüber gefragt und ich habe mich gefragt. Oder klagen wir zu oft auf„Probleme vs. Lösungen“ weiterlesen

The Day After

Ist Jung nun der bessere OBM für Leipzig? Das wird sich in den nächsten sieben Jahren zeigen. Denn der positive Effekt, den diese Wahl mit sich gebracht ist, dass die Menschen wieder miteinander diskutieren. Nicht immer fair, aber immer interessierter. Hatte sich doch in den letzten Jahren eine politische Lethargie über Land und Leute gelegt, fegen heute wieder Meinungsbesen durch die Straßen.

Pippi Langstrumpf, Robbie Williams und die Leipziger OBM-Wahl

Ich stecke nicht in den Schuhen der anderen, aber immer öfter probiere ich die von Pippi Langstrumpf an. Und warum kann eine kleine Fliege die Leipziger OBM-Wahl aus dem Ruder laufen lassen? Hat Robbie Williams fremdgeknutscht?
Antworten dazu gibt es vielleicht hier…

Respekt

16.30 Uhr mitten in der Woche. Wir sind verabredet, meine Tochter und ich. Mit Kindern und Müttern. Mit Freunden. Die Sonne hat sich durch die Wolken geschoben und trotz der Kälte ist es schön draußen, zu sein. Das finden nicht nur wir. Klettergerüste, Schaukeln und die Rutsche sind fast dauerbelegt und auf den hinteren Bänken„Respekt“ weiterlesen

Mutterschaft ist kein rosa Designermäntelchen

Samstagnachmittag. Zwei Tage vor Weihnachten. Ich sitze in der Küche mit einer Tasse Pseudokaffee (entkoffeiniert) in der einen und mit dem Handy in der anderen Hand, um in den nächsten 10 Minuten alle Nachrichten meiner Freunde und der Familie zu beantworten und um einen schnellen Blick in die sozialen Netzwerke zu erhaschen. Fünfzehn Minuten später„Mutterschaft ist kein rosa Designermäntelchen“ weiterlesen

Zwischen Kind und Kunst.

Ich habe Zeit. Ungefähr drei Stunden. Bis unser Mini nach einem weiteren Cocktail aus der Milchbar verlangt. Drei Stunden in denen der Papa diverse Albernheiten und den Mittagsschlaf mit seiner Tochter teilt. Drei Stunden in denen ich weniger Mama und mehr Frau sein werde.
Ich sitze auf dem diesjährig unbepflanzten Balkon und überlege, was ich mit meiner Zeit anfangen kann. Haare waschen? Maniküre? Schlafen? Schnell eine Freundin anrufen und spontan nach Zeit fragen? Haushalt? Der Geschirrspüler müsste ausgeräumt und die Pflanzen von ihren trockenen Blättern befreit werden. Der Rest ist glücklicherweise getan. Nicht von uns, aber von einer wunderbaren Fee, die unsere Räume in eine wohnliche Oase verwandelt, während ich unsere Tochter und den Hund bespaße und der Mann arbeiten ist. Oder wir in Familie etwas unternehmen können. Über vier Monate habe ich mich gefragt, wie das andere Familien machen. Mit dem Haushalt und dem ganzen Gedöns. Ich bin schon froh, wenn alles aufgeräumt und die Wäsche sauber ist. Denn zwischen Aufstehen, Gassirunden mit Hund und Kind, stillen, kaspern, kuscheln, spielen und manchmal auch essen, bleibt wenig Zeit für die Raumhygiene. Eigentlich keine.