Tausche Playstation 3 gegen ein paar Schuhe. Nur ehrlich gemeinte Angebote.

Ich bin sehr gut im Ausmisten. Mein Freund dagegen sehr gut darin, Dinge behalten zu wollen. Weil man diese sicher wieder einmal verwenden könnte. Weil diese Geld gekostet haben. Wir entrümpeln gerade unsere Küche. Ich beäuge ihn misstrauisch, als ich eine angeschlagene Kaffeetasse in die Box mit der Aufschrift Müll stelle. „Warte!“, ruft er und„Tausche Playstation 3 gegen ein paar Schuhe. Nur ehrlich gemeinte Angebote.“ weiterlesen

Ist DANKE ein Arschloch?

„Ist DANKE ein Arschloch?“, frage ich mich, als ich mit meinem Hund halb auf dem Fußweg, halb in der Hecke stehend, erwachsene Fahrradfahrer auf dem Fußweg vorbeihuschen lasse. Kein freundliches Danke, kein Kopfnicken, keine Rücksicht. Ich blicke den in sportliches Nylon gewandeten Mittdreißigern hinterher und schüttele verständnislos den Kopf. Gerade wollen wir aus dem schützenden„Ist DANKE ein Arschloch?“ weiterlesen

Ein Monat. Drei Bücher.

Ein Monat. Drei Bücher. Zwanzig AutorenInnen. Wahrscheinlich gewinnen wir damit weder einen Eintrag ins Guiness Buch der Rekorde oder einen Literatur-Oscar, aber ganz sicher die Aufmerksamkeit vieler Krimiliebhaber. Denn es gibt ausreichend Lesestoff. In Stammtischmorde – Das Finale, versammeln sich die besten Kriminalkurzgeschichten aus den Bänden 1-3. Herzlich gern habe ich meine beiden Stories Tanz in den„Ein Monat. Drei Bücher.“ weiterlesen

Die (Schreib-) Kunst.

„Sag mal Mandy, was macht eigentlich die Schreiberei? Gibt es ein neues Buch oder veröffentlichst Du nur noch Blogbeiträge?“

Das ist die am häufigsten an mich gestellte Frage der letzten drei Monate, neben: „Wie geht es Dir?“ und „Wann sehen wir uns mal?“

Ich will auch gar nicht so weit ausholen, deshalb: Ja. Gut. Hmmm.

Es wird ein neues Buch geben. Ach was sage ich…gleich vier werden dieses Jahr definitiv erscheinen. Drei Anthologien, die schon in den Startlöchern stehen und ein Anthologiebeitrag, ein Kurzkrimi, der noch geschrieben werden möchte.

Auf Augenhöhe.

Richtig. Ich bin eine Frau. Doch in erster Linie bin ich Mensch. Mit all den Rechten die ein Mensch haben kann. Ich gehe arbeiten. Ich verdiene mein Geld. Ich gehe wählen. Ich habe einen Kopf zum Denken. Ich begegne meiner Umwelt zuerst auf Augenhöhe. Mir sind Rassen, Geschlechter, gesellschaftliche Stellung, sexuelle Orientierung, Aussehen, Einkommen, politische Gesinnung und Glaube egal, solange der Mensch mir gegenüber ein gutes Herz hat. Ich versuche nicht vorschnell zu urteilen. Ich möchte verstehen und schlussendlich andere Meinungen oder Lebensauffassungen respektieren. Meine Rasse ist Mensch, meine Ideologie die Menschlichkeit.

R.I.P. Erwartungen.

Der Bildschirm meines Smartphone wirft blaue Lichtschatten auf mein Gesicht und ich sehe ein Spiegelbild meiner selbst auf dem Glas des Displays, unterbrochen von Bildern und Texten der Facebook-Neuigkeiten. Was erwartest Du von 2017?, steht auf meiner Stirn, und auf meiner Nase macht sich wie ein großes Pflaster ein Schwarzweißbild einer nachdenklichen Frau breit. Der„R.I.P. Erwartungen.“ weiterlesen

Auszeit.

Ich habe sie so satt, die ganzen Zeitmanagementberatungen und Gute-Laune-Kalendersprüche, die Lifestyleblogs und Aussteigergeschichten. Immer zu lesen, wie ich sein könnte, wenn ich loslasse – mich, die Zeit, meine Ansprüche, dass was ich bin. Damit ich mich zu dem entwickeln kann, was ich wirklich und wahrhaftig sein möchte. Ich habe gelesen, zugehört, verglichen, angewendet. Und jetzt? Jetzt stehe ich kopfschüttelnd über dem ganzen Haufen guter Ansätze und möchte ein zündelndes Streichholz daran lecken lassen. Weil es eben nicht immer funktioniert. Es gibt nicht die Lösung für jeden einzelnen Menschen. Also lass brennen! Nieder mit den Gedankenfetzen, die lauernd in meinem Hinterstübchen hocken und mir mit Gollumgleicher Stimme zuflüstern: „Mein Schatz, es ist zwanzig Uhr. Hör auf zu arbeiten. Jetzt bist du dran. Qualitytime. Me-Zeit.“ RUHE!