Das Blogazine.

Auf die Freundschaft und das Leben.

tzen wir nun, mit unserem Leben im Gesicht. Mittelalt. Und irgendwie nicht mehr ganz so cool. Der Lack blättert nicht nur an den Fingernägeln ab, auch unsere Fassade hat kleine Risse bekommen hat. Außen wie innen. Nicht mehr zwanzig sein, nicht mehr vom großen Ganzen träumen, sondern auf dem Boden der Tatsachen unseren Alltag so ganz Instagram-untauglich zusammenpuzzeln. 

Telefonat mit der Vergangenheit.

Das Hamsterrad ist schneller geworden, merke ich. Ich bin nicht ausgestiegen. Ich habe einfach immer weiter getreten und jetzt geht mir langsam die Puste aus. Klingeling, trällert es. Erinnere dich an das, was wirklich zählt. Wer du bist. Was du willst. Sonst rennst du irgendwann an deinem eigenem Leben vorbei. An den Menschen, die du liebst und an der Zeit, die du hast. Ich rücke meine Brille zurecht und meinen Fokus gerade. Jetzt weiß‘ ich’s wieder. Ich atme.

Ich bin Wähler!

Unsere Zukunft lebenswert machen, dass ist mein Anspruch. Und das fängt für mich im Kleinen an. Bei mir selbst. Ich möchte dass mein Kind friedvoll aufwächst, dass es auch in zwanzig Jahren noch im Meer baden kann und den eigenen Kindern unsere wunderschöne Welt, die Natur und auch Städte zeigen kann. Flora & Fauna. Ohne Atemmaske oder andere, wirklich gewordene Sci-fi-Szenarien. Ich wünsche uns unbegrenzten Zugang zu Bildung und Wissen. Für alle. Mit allen Möglichkeiten. Ich wünsche unseren Kindern ein Schulsystem, dass Fächerübergreifend lehrt. Eines, dass keine Grenzen schafft, sondern die Möglichkeit, immer wieder über die eigene Grenze hinauszuwachsen.

Muttertät. Der Prozess des Mutterwerdens

Sie gräbt den Kopf tief in das Kissen, damit ihre Kinder nicht das Schluchzen hören, welches mit jedem Atemzug aus ihrer Kehle emporsteigt. Die Haare kleben ihr strähnig im Gesicht, Tränen und Rotz vermischen sich und sie fühlt sich noch schmutziger, noch kraftloser und noch weniger fähig, das richtige zu tun. “Du bist Mutter. Du musst.“, hämmert es in ihrem Kopf. Eine Endlosschleife von Gedanken. Unzuträgliche, schwere Gedanken. Muttertät beschreibt den Prozess des Mutterwerdens. Von Hormonschwankungen und Gefühlsausbrüchen. Von der Unsicherheit, genug zu sein und als Mutter das richtige zu tun.

Deutschland deine Schulen.

„Du musst mit den Augen und Ohren mopsen.“, sagte schon mein alter Zeichenlehrer vor über 30 Jahren. Und genau das wünsche ich mir. Das mehr hingeschaut wird, mehr angeschaut, nachgedacht, weitergedacht und das Gute übernommen wird. Es muss nicht immer besser sein, aber es kann anders werden. Und gut. Zukunftsweisend. Arbeitserleichternd. Unterstützend. Fördernd. Bildend.

Und vielleicht wird die deutsche Bildungsministerin in wenigen Jahren einen ähnlichen Satz prägen, wie Tanja Huutonen von der finnischen Botschaft in Berlin: „Eltern sollen bei uns keine Lehrer sein. Sie sollen darauf achten, dass die Aufgaben gemacht werden, aber sie sollen nicht unterrichten.“

Wenn der Tag auf falschem Fuß erwacht. #Mimimi

Ein Kurzbeitrag von Mandy Kämpf Wer kennt diese Tage, die dir schon morgens zu flüstern, dass sie keine guten werden? Heute ist so einer. Mein Kind will nicht aufstehen. Mein Mann irgendwie auch nicht. Und ich stehe halbfertig da, schwankend zwischen Verzweiflung und Wut. Wie immer drückt die Zeit. Aber scheinbar nur bei mir. Irgendwann […]

Bücherliebe oder #ohneunsiststille

Was wäre eine Welt ohne Bücher? Wohin in Gedanken fliehen, wenn der Alltag manchmal einfach grauer Alltag ist? Woher mehr und mehr Wissen erwerben, von wem lernen, wenn kein Lehrender in der Nähe? Bücher sind so viel mehr als beschriebene Blätter zwischen zwei Pappdeckeln – oder tanzende Buchstaben auf digitalen Lesegeräten. Bücher sind Leben, sind der Farbklecks der Fantasie kurz vor dem Einschlafen. Bücher bergen Schätze voller Wissen und Geschichten von Mut und Liebe. Bücher sind eine der wertvollsten Dinge, die ein Mensch besitzen kann. Und diese Achtung, diese Liebe gebe ich ganz herzenswarm an meine Tochter weiter. Ich habe ihr schon Geschichten vorgelesen und bin mit ihr in die Tintenherz-Trilogie abgetaucht, als erste, zarte Tritte meine Bauchdecke wölbten…

JETZT: will ich leben!

Ich will nicht perfekt sein. Ich will leben.

Bist du noch da? Liest du noch mit? Überlegst du gerade, ob ich es tatsächlich geschafft habe, aus dem Hamsterrad auszusteigen? Ich will ehrlich sein. Mir bleibt noch ganz oft die Luft weg, vor lauter Strampelei. Vor lauter Dies und Das und Jenes. Doch fast genauso oft, hole ich ganz tief Luft und versuche, mich zurückzuholen. Ins Hier. In das Jetzt. Ich muss nicht alles schaffen. Ich muss nicht jeden Punkt auf meiner To-Do-Liste abhaken. Ich bin ein Mensch. Ich bin nicht perfekt. Denn schlussendlich ist es das, was uns Lebenszeit und Ruhe nimmt. Das Streben nach dem Perfekt sein. Dem immer besser sein. Stop!

Ich halte an. Ich setze mich in Gedanken wieder auf die Wiese zu meiner Tochter und beobachte staunend, was alles zwischen Gänseblümchen und Grashalmen krabbelt. Ich finde neue Geschichten und erzähle diese.

Probleme vs. Lösungen

#gedankenkaffee von Mandy In den letzten Tagen habe ich oft von all den Dingen gehört, die nicht funktionieren. Die nicht gut sind. Wie, habe ich dann gefragt, müsste es sein, damit du dich wohl fühlst? Damit es besser wird. Ich habe mein Gegenüber gefragt und ich habe mich gefragt. Oder klagen wir zu oft auf […]

Du bist mit Abstand am schönsten.

Was ich damit meine? Nun, manchmal tut uns ein bisschen Abstand einfach gut. Ob, um ein Problem differenzierter zu betrachten, dass eigene Handeln zu hinterfragen oder auch zum Schutz. Mit letzterem tun sich viele gerade schwer. Der Abstand zu anderen gelingt uns immer schlechter. Wir wollen berühren, anfassen, spüren. Wir sehnen uns nach Nähe und den Kontakt zu den Menschen, die uns nahestehen. Oder uns näherkommen könnten.

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