Sechs Wochen Shutdown – wenn sich der Optimismus mit der Hilflosigkeit abklatschen will.

„Versuche sinnvolles von sinnlosen zu unterscheiden.“

Das habe ich getan. Ich habe eine Entscheidung getroffen. Eine, von der ich heute weiß, dass sie gut ist, die sich aber morgen schon wieder in das Gegenteil wenden kann. Doch wer weiß heute schon, was gut und was schlecht ist. Wer kann sagen, was richtig und was falsch ist. So ist das Leben heute. Es ist ein Leben Moment. Es ist ein Leben im Heute, da niemand das Morgen kennt. Da niemand weiß, welche Botschaften uns noch erreichen werden. Welche Informationen und welche Neuigkeiten.

Fakt ist, dass nach sechs Wochen Shutdown die Nerven blank liegen. Fakt ist, dass die Perspektivs- und Hoffnungslosigkeit zunehmen. Ich denke, dass der Mensch nicht für eine permanente Ziellosigkeit geschaffen ist. Er braucht Perspektiven und Mut, um sich in seinem Alltag zurecht zu finden. Er braucht die tägliche Portion Hoffnung, die ihn durch Krisen trägt.